Alexander Burda

Alexander Burda, Jahrgang 1980, erhielt ersten Dirigierunterricht im Alter von 15 Jahren bei Paul Landenberger (Pfalztheater Kaiserslautern) und wurde in Speyer am Rhein zum C-Kirchenmusiker ausgebildet (Orgel bei Günther Scheurer, Chorleitung bei Stefan Weiler).

Er studierte Schul- und Kirchenmusik mit Schwerpunktfach Chor- und Orchesterleitung in Stuttgart (Orgel bei Bernhard Haas, Improvisation bei Jürgen Essl, Chorleitung bei Dieter Kurz, Orchesterleitung bei Helmut Wolf), außerdem Französisch an der Universität Stuttgart.

In Paris war er Schüler von Vincent Warnier (Orgel), Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin (Improvisation) und Didier Bouture (Dirigieren), außerdem sang er in der Schola der Kathedrale Notre-Dame und war Organist der Kirche Notre-Dame-sous-terre.

Ein Aufbaustudium Chor- und Orchesterleitung in Lyon in der Klasse von Bernard Tétu und Nicole Corti schloss er mit Prädikat ab.

Fortbildungen und Meisterkurse bei Kurt Hofbauer, Wolfgang Schäfer, Hermann Breuer, Christian Kluttig, Godehard Joppich, Egidius Doll, Claire Levacher, Alan Woodbridge und Eric Ericson ergänzen seine Studien.

Alexander Burda ist Gründer und Leiter des Ensemble 98, mit dem er für den Strube-Verlag die A-Cappella-Werke des Komponisten Axel Ruoff auf CD aufnahm und dem der Organist des Sacré-Coeur in Paris, Gabriel Marghieri, ein Stück für Chor und Schlagzeug widmete.

Auf Kampnagel in Hamburg war er zunächst als Assistent von Titus Engel für eine Produktion von Monteverdis L’Orfeo engagiert, 2008 dann zur Einstudierung von Mozarts Requiem für eine Bühneninszenierung in Hamburg und Berlin.

Nach neunjähriger Tätigkeit als Kirchenmusiker der Gemeinde St. Maria in Esslingen/Neckar wurde Alexander Burda zum hauptamtlichen Kirchenmusiker der Gemeinde Mariä Himmelfahrt in Stuttgart-Degerloch berufen.

Er dirigiert das Orpheus Musiktheater Stuttgart und wurde 2009 zum Leiter des Stuttgarter Figuralchors gewählt.

Seit 2007 leitet er das deutsch-französische Jugendsinfonieorchester Dinard. Er ist Mitglied im Bundesvorstand des Arbeitskreises Musik in der Jugend (AMJ) und rief mit Prof. Kurt Suttner die Seminare für zeitgenössische Musik in Laienchören ins Leben.

Die Filderharmonie leitet Alexander Burda seit Januar 2005.

Bild 1 von Alexander Burda